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Champions Cup 09.07.2017

Silbermedaille für den Ahlhorner SV Meiners-Crew geht im Europacup bis ans Limit Wildeshauser Zeitung - Sven Marquardt 10.07.17


Ahlhorn - Es dauerte eine ganze Weile, bis die Faustballerinnen des Ahlhorner SV ihre Enttäuschung überwunden hatten. Doch dann überwog der Stolz auf das Erreichte: den Gewinn der Silbermedaille beim „EFA Women’s Champions Cup“ im schweizerischen Jona. Nach einem kräftezehrenden Wochenende musste sich die Crew von ASV-Trainerin Edda Meiners im Endspiel dem Titelverteidiger TSV Dennach mit 1:3 (7:11, 11:6, 11:13, 9:11) geschlagen geben.

„Wenn uns vorher jemand erzählt hätte, dass es Silber gibt, hätten wir gesagt: klar, nehmen wir! Aber wenn man dann das Finale knapp verliert, obwohl man die Chance hat es zu gewinnen, ist die Enttäuschung natürlich groß. Die Vorzeichen sprachen eigentlich komplett gegen uns. Dass wir das Spiel fast noch gedreht haben, war schon stark“, resümierte ASV-Faustballabteilungsleiter Ulrich Meiners.

Denn der amtierende deutsche Vizemeister war in der 25.000-Einwohner-Gemeinde Rapperswil-Jona im Kanton St. Gallen bis an die Belastungsgrenze gegangen. Um möglichst stressfrei anzureisen, waren die Ahlhornerinnen zunächst von Hamburg nach Zürich geflogen. Trotzdem trafen sie erst um 22 Uhr am Vorabend des ersten Turniertags am Spielort ein. Zu allem Überfluss hatte ihnen die Auslosung für die Vorrunde eine Hammergruppe mit den Landesmeistern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beschert.

Bei schwülen 35 Grad traf der ASV zunächst auf den deutschen Meister TV Jahn Schneverdingen. Beide Bundesliga-Konkurrenten schenkten sich nichts. Nach anderthalbstündiger Spielzeit behauptete sich das Team aus dem Heidkreis hauchdünn mit 3:2 (7:11, 11:8, 5:11, 11:7, 11:8). „Damit waren wir bei dieser Gruppenzusammensetzung eigentlich schon raus“, sagte Ulrich Meiners. Doch die Spielerinnen belehrten ihn eines Besseren.

Gegen den österreichischen Champion FBC ABAU Linz Urfahr stand der ASV also erheblich unter Druck. Doch er war ihm gewachsen und setzte sich mit 3:1 (11:3, 11:9, 7:11, 11:3) durch. Da Schneverdingen gegen Gastgeber TSV Jona den Kürzeren gezogen hatte, hatten alle vier Mannschaften vor der abschließenden Runde 2:2 Punkte auf dem Konto. Somit war wieder alles offen.

Bei strömendem Regen rang der Ahlhorner SV den TSV Jona mit 3:2 (8:11, 11:7, 7:11, 11:8, 12:10) nieder und sicherte sich den Gruppensieg. „Am Ende haben Kleinigkeiten entschieden. Eigentlich hätte es keinen Sieger geben dürfen. In dieser Gruppe Erster zu werden, ist schon toll“, sagte Ulrich Meiners.

Die Strapazen der Vorrunde steckten den Ahlhornerinnen am nächsten Morgen noch merklich in den Knochen. Dennoch rissen sie sich zusammen und behielten im Halbfinale gegen Union Raiffeisen Nussbach mit 3:0 (11:9, 12:10, 11:5) die Oberhand. Das junge Team aus Österreich leistete trotz des vermeintlich klaren Resultats massive Gegenwehr.
TSV Dennach wirkt im Finale deutlich frischer

Während der ASV in der Vorrunde 14 von 15 möglichen Sätzen gespielt hatte, war der TSV Dennach mit drei glatten 3:0-Siegen über Union Raiffeisen Nussbach (11:5, 11:4, 11:3), den STV Oberentfelden-Amsteg (11:5, 11:2, 11:9) und den STV Schlieren (11:3, 11:6, 11:8) ins Halbfinale spaziert. Dort gab der Titelverteidiger beim 3:1 (7:11, 11:7, 11:9, 11:7) gegen den FBC ABAU Linz Urfahr auch nur einen Satz ab. „Das war für Dennach ein Riesenvorteil. Dadurch waren sie im Finale wesentlich frischer“, erläuterte Ulrich Meiners.

Im ersten Satz führte Dennach meist mit zwei oder drei Punkten und transportierte diesen Vorsprung ins Ziel. Der ASV agierte im zweiten Durchgang konsequenter im Spielaufbau und schaffte auch dank einiger spektakulärer Abwehraktionen den Satzausgleich. Der dritte Abschnitt sollte sich letztlich als Knackpunkt erweisen: Obwohl der ASV Satzbälle besaß, gewann Dennach denn Durchgang mit 13:11 in der Verlängerung. Im vierten Satz mobilisierten die Ahlhornerinnen ihre letzten Reserven. „Die Mädchen haben alles versucht und sind ans Limit gegangen“, berichtete Ulrich Meiners. Doch auch wenn Kapitänin Imke Schröder und ihre Mitspielerinnen eine klasse Leistung boten, sollte es am Ende nicht reichen. Mit 11:9 kürte sich der TSV Dennach erneut zum besten Frauenteam Europas.

Da sich der Rückflug wegen eines Unwetters verzögerte, traf die ASV-Delegation erst tief in der Nacht wieder zu Hause ein. „Ich habe selten so ein intensives Wochenende erlebt“, erklärte Ulrich Meiners. Und das will beim Präsidenten der Deutschen Faustball-Liga wirklich was heißen.

mar

 

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