Ahlhorner SV Faustballsport

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Start Aktuell Halle 2014/2015 DM Frauen Teamcheck

DM Frauen Teamcheck 05.03.2015

Diese sechs Teams kämpfen um den Frauen-Titel Bretten (DFBL/saw) — Eine Woche nach den Männern ermitteln die Frauen ihren Deutschen Meister. Wenn am Samstag und Sonntag die sechs besten Mannschaften aus den Bundesligen Nord und Süd an den Start gehen, ist die Favoritenrolle lange nicht so eindeutig, wie sie zuletzt bei den Männern war. Für die DFBL wagt Sandra Wortmann den DM-Teamcheck.


Ahlhorn kommt als Staffelmeister
Der Ahlhorner SV ist auch in diesem Jahr bei der Endrunde vertreten. Erstmals seit zwei Jahren hat das Team von der Lethe es geschafft, sich den Staffelsieg zu erspielen. Überraschend hatte man nur eine einzige Niederlage hinnehmen müssen und das ebenso überraschend nicht gegen die großen Favoriten aus Selsingen, Schneverdingen oder Moslesfehn, sondern gegen die SG Stern Kaulsdorf. Eben dieses Spiel hat den Ahlhornerinnen vor Augen geführt, wie nahe Sieg und Niederlage oft beieinander liegen. Da es sich aber um eine Hallenmeisterschaft handelt, bei der sich der Staffelsieger nicht automatisch für das Halbfinale qualifiziert, haben die Ahlhornerinnen höchstens einen psychologischen Vorteil. Umso realistischer sind die Erwartungen an das Finalwochenende in Bretten, an dem man auf den Norddritten vom TV Jahn Schneverdingen und den Südzweiten vom TSV Calw trifft. Obwohl man Schneverdingen in der Hinrunde noch mit 3:0 besiegen konnte, war der jüngste Erfolg über den TV Jahn mehr als knapp (2:3). Zum Saisonhöhepunkt ist von dem Team die Topform zu erwarten, sodass der Gegner für den ASV nach wie vor zum Kreis der Favoriten zählt. Ebenso sind sind die Calwerinnen keine unbekannter Gegner, auch wenn man sich bisher im Rahmen einer DM erst ein Mal unmittelbar gegenüber gestanden hatte. Gegen den Deutschen Vizemeister des letzten Jahres behielt das Team um Hauptangreiferin Celina Minx bei der vergangenen Feldmeisterschaft zwar knapp die Nase vorn, doch wird Calws Spielmacherin Stephanie Dannecker alles daran setzen, die Ahlhorner Defensive vor unlösbare Aufgaben zu stellen. „Wir haben uns fest vorgenommen, am Sonntag nicht auf der Tribüne Platz zu nehmen. Es wäre schon bitter, wenn wir nach der bisher positiv verlaufenden Saison das Halbfinale nicht erreichen können“, hofft Mannschaftsführerin Imke Schröder auf einen der ersten vier Plätze. Zumindest kann die Mannschaft mit einem positiven Gefühl die weite Reise in den Süden Deutschlands antreten, denn vor genau sieben Jahren wurde das Team mit Janna Köhrmann eben in dieser Halle zum Meister gekrönt. Auch wenn diese Erfolge in weiter Ferne liegen, lässt die zuletzt gewonnene Bronze-Medaille im Feld ein wenig Hoffnung zu.

Selsingen peilt wieder Medaille an
Der MTSV Selsingen hat sich auch in diesem Jahr, zum dritten Mal in Folge, für die Endrunde in der Halle qualifiziert. Als Nordzweiter blickt man auf eine Saison zurück, in der man insgesamt drei Niederlagen hinnehmen musste. Dabei hatte die Mannschaft um Mannschaftsführerin Lea Viebrock keinen leichten Start, denn einige Veränderungen im Kader erforderten eine Neuformierung. Weltmeisterin Annika Bösch rückte für Rieke Buck auf die Angriffsposition, die verletzungsbedingt in dieser Saison pausiert. Außerdem kehrte zunächst Nadja Borchers und schließlich Stefanie Riggers zurück in den Bundesligakader. Dass diese Veränderungen der souveränen Qualifikation keinen Abbruch getan hat, spricht für die Qualität des Teams, das sich selbst als Hallenspezialist bezeichnet. Zwei Mal kehrte man bereits mit einer Bronze-Medaille von einer Deutschen Meisterschaft zurück, sodass ein Medaillenrang auch in diesem Jahr das ausgemachte Ziel ist. „Für mich ist es wichtig, dass wir unsere Fans und die Faustballliebhaber mit unserem Spiel begeistern. Das ist uns letztes Jahr in Bad Staffelstein sehr gut gelungen“, so Trainer Danny Heitmann. Damit diese Vorgabe auch in Bretten gelingt, reisen die Selsingerinnen auch in diesem Jahr mit einem Fanbus zur Meiserschaft. In der Vorrunde treffen die Niedersächsinnen neben Titelverteidiger TSV Dennauch auf den Neuling der TG Landshut. „Landshut feiert DM-Premiere und ist daher auch für uns ein unbeschriebenenes Blatt. Doch eine Qualifikation zur die DM-Endrunde spricht für die Qualität – daher erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe“, lautet die Einschätzung des Trainers. Als klarer Favorit gehen hingegen die Dennacherinnen ins Rennen, gegen die der MTSV bereits zwei Mal in einem Halbfinale den Kürzeren ziehen musste. Somit ist der Europapokalsieger kein unbekannter Gegner, doch sprechen die jüngsten Erfolge für sich. Nachdem in der Vorbereitung besonders an der Konstanz des Selsinger Spiels gearbeitet wurde, tritt man die Reise nach Bretten trotz der harten Konkurrenz zuversichtlich an.

Landshut betritt Neuland
DM-Premiere feiert die TG Landshut, die sich überraschend als Dritter der Südstaffel das Ticket noch vor den erfahrenen Teams der Liga gesichert hat. Maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt war Hauptangreiferin Olga Blehm, die vom ATS Kulmbach nach Landshut wechselte. Somit wird die Mannschaft von einer Spielerin angeführt, die durchaus schon DM-Luft schnuppern durfte. Dennoch hatte die TG zu Beginn der Saison noch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen, denn ebenso musste man den Ausfall von zwei Angreiferinnen verkraften und sich somit neu formieren. Im Verlauf der Saison steigerte man sich stetig, musste gegen die „Großen“ aus Calw und Dennach zwar jeweils zwei Niederlagen einstecken, jedoch nie ohne sich einen Satz zu erkämpfen. Erst am letzten Spieltag wurde die Sensation perfekt gemacht, nachdem man sich gegen das routinierte Team vom TSV Niedernhall durchsetzte. „Auch wenn es für die meisten Spielerinnen die erste Deutsche Meisterschaft ist, ist das Erreichen der Halbfinalspiele am Sonntag das erklärte Ziel. Dass dies aber nur bei einer guten Tagesform möglich ist, wissen wir“, lautet die Einschätzung von Bettina Kellner. „Das Team erwartet ein tolles Wochenende in Bretten mit hochklassigen Spielen sowie Fairness und Verletzungsfreiheit“, so Kellner weiter. Aufgrund der vorausgegangenen Meisterschaften sieht die TG den TSV Dennach in der Favoritenrolle, hält aber die ein oder andere Überraschung nicht für ausgeschlossen. Neben den eigenen Ligaersten aus Dennach trifft man außerdem auf den MTSV Selsingen, der ein unbekannter Gegner für die Neulinge ist. Somit wäre der Einzug ins Halbfinale nicht nur für die Landshuterinnen selbst eine Überraschung, da man sich gegenüber der Konkurrenz in der Außenseiterrolle befindet.

Schneverdingen mit neuem Angriff
Einmal mehr gehört der TV Jahn Schneverdingen zum Kreis der Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft. Neu für die erfolgsverwöhnten Schneverdingerinnen war in dieser Saison, dass man erst am letzten Spieltag die Qualifikation geschafft hat. Einen holprigen Start erwischte man, als am zweiten und dritten Spieltag die Heimreise jeweils mit einer Niederlage angetreten wurde. Hinzu kam die Nachricht, dass Hauptangreiferin und Weltmeisterin Cindy Ristel aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mehr aktiv am Spielbetrieb teilnehmen konnte. Erst ab dem fünften Spieltag hatte sich das Team von Trainerin Christine Seitz auf die neue Situation eingestellt und steigerte sich von nun an stetig: “Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie kämpferisch und leistungsmäßig als Team eine geschlossene Einheit bilden kann und muss, wenn die Qualifikation noch geschafft werden will.“ Mit Kristin Eggert hatte man eine Spielerin reaktivieren können, die neben Theresa Schröder die Offensive des TV Jahn bildet. „Sieben Siege aus den letzten acht Spielen sind eine tolle Bilanz. Unser Trend geht eindeutig nach oben und wir sind bestens für die DM gerüstet“ zeigte sich Seitz sehr zufrieden mit dem Ausgang der Punktspielrunde. „Unser Ziel bei der Deutschen Meisterschaft ist es, einen Medaillenrang zu erarbeiten. Mit dem Ahlhorner SV und dem TSV Calw haben wir zwei starke Vorrundengegner, die es zu bezwingen gilt. Gegen beide Gegner konnten wir in der Vergangenheit bei Meisterschaften schon gewinnen, mussten aber auch schon Niederlagen einstecken. Wie bei jeder Deutschen Meisterschaft wird es tagesformabhängig sein“, so Seitz weiter. Einen klaren Favoriten will man jedoch nicht benennen, da die Leistungsdichte auch in diesem Jahr sehr eng sei. Die Tatsache, dass man vor einem Jahr mit dem undankbaren vierten Platz aus Bad Staffelstein zurückgekehrt war, will die Mannschaft aus der Lüneburger Heide in jeden Fall wieder gut machen.

Dennach peilt die Titelverteidigung an
Als amtierender Deutscher Meister in der Halle sowie im Feld, Europapokalsieger und Südmeister geht der TSV Dennach als einziges Team an den Start, das in dieser Saison keine Niederlage zu verbuchen hatte. Zudem hatte man im Punktspielbetrieb nur drei Sätze abgegeben, sodass man nicht nur von den konkurrierenden Mannschaften als absoluter Favorit gehandelt wird. Auch die Dennacherinnen selbst haben kein anderes Ziel als den Titel zu verteidigen und mit Gold in den Schwarzwald zurückzukehren. „Wir setzen uns dennoch nicht unter Druck. Vor allem wollen wir guten Faustball zeigen und uns nicht unter Wert verkaufen. Wenn ein Team besser spielt und zu Recht gewinnt, ist das in Ordnung für uns“, zeigt sich Abwehrspielerin Annkatrin Aldinger zuversichtlich. In der Vorrunde wird der TSV neben der TG Landshut auf den MTSV Selsingen treffen. Beide Teams sind keine Unbekannten. Die Landshuterinnen dominierte man in dieser Saison bereits zwei Mal, wobei man einen Satz einbüßen musste. Auch Selsingen stand man bereits zwei Mal im Halbfinale einer Meisterschaft gegenüber und hatte auch dabei die Nase vorn. Neben den Weltmeisterinnen Sonja Pfrommer und Annalisa Aldinger hat man auch in dieser Saison mit Christina Grüneberg (früher TSV Karlsdorf) eine weitere, bundesligaerfahrene Spielerin gewinnen können, die den Kader verstärkt. Nachdem im Sommer bereits Jasmin Fischer (früher ATS Kulmbach) ins Team gestoßen war, hat Trainer Rudolf Reuster vielfältige Möglichkeiten, seine Schützlinge aufzustellen und entsprechend auf jegliche Schwächephasen reagieren zu können. So sprechen alle Fakten für die Dennacherinnen, die derzeit das Maß der Dinge in Sachen Frauenfaustball sind.

Calw erstmals ohne Urgestein
Ein weiterer altbekannter Teilnehmer der Endrunde ist der TSV Calw, der sich als Zweiter der Südliga souverän qualifizierte. Insgesamt blicken die Calwerinnen auf einen zufriedenstellenden Saisonverlauf zurück. Als Vize-Meister des letzten Jahres erlebte das Team in dieser Saison einige Veränderungen. Ins Team zurückgekehrt ist Sandra Harsch, die nach der Schwangerschaft wieder den Angriff unterstützt. Ebenso stärken Nachwuchsspielerin Maren Heuer und Henriette Schell nach besten Kräften die Mannschaft. Erstmals spielten die Damen ganz ohne Unterstützung von der jahrelangen Spieltrainerin Elke Schöck, die nach der Feldrunde nun mehr als Betreuerin agiert. Ebenso pausiert Zuspielerin Rahel Hartmann auch in dieser Saison. Mit der Neuaufstellung und mehreren krankheitsbedingten Ausfällen standen große Aufgaben bevor, die aber letztendlich passabel gemeistert wurden. Leidglich gegen den Südersten aus Dennach sowie dem TSV Niedernhall hatte man insgesamt drei Niederlagen einstecken müssen. In der Vorbereitung hat der TSV besonderen Augenmerk darauf gelegt, dass man die Möglichkeit hat, das Team flexibel auf- und umzustellen. Jede Spielerin trainierte vermehrt auf verschiedenen Positionen. Außerdem stehen zusätzliche Trainingseinheiten auf dem Programm der Schwäbinnen. Gegner werden am Samstag die beiden Nordteams vom Ahlhorner SV und dem TV Jahn Scheverdingen sein. Beides Gegner, mit denen man sich in der Vergangenheit bereits mehrfach messen durfte. Erst im letzten Jahr hatte man beide Mannschaften hinter sich gelassen, jedoch wurde man bei der Feldmeisterschaft ebenso von beiden überholt. Zudem hat man mit Hauptangreiferin Stephanie Dannecker eine Weltmeisterin in eigenen Reihen, die maßgeblich über den Erfolg des Teams entscheidet. „Es wird eine Herausforderung sein, den letztjährigen Vizetitel zu verteidigen, aber diese nehmen wir mit großer Motivation und Siegeslust an“, erklärt Abwehrspieler Sandra Janot.

 

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